Kontaktlos bezahlen – diese Optionen gibt es aktuell

Dass sie in Geschäften bargeldlos zahlen können, ist für viele Bundesbürger schon seit vielen Jahren Alltag. Die Bezahlmethoden entwickeln sich allerdings immer weiter, so dass auch in 2020 das sogenannte kontaktlose Bezahlen ein echter Trend ist. Die weitaus meisten Bankkunden verfügen bereits über eine sogenannte NFC-Karte, mit der das kontaktlose Bezahlen ermöglicht wird. Allerdings gibt es noch weitere Alternativen, die wir Ihnen in unserem Beitrag vorstellen möchten.

Drei Alternativen zur Auswahl: NFC-Karte, Smartphone und Smartwatch

Aktuell gibt es im Wesentlichen drei Alternativen, mittels derer Sie in Geschäften nicht nur bargeldlos, sondern gleichermaßen kontaktlos zahlen können. Es handelt sich dabei um die folgenden Varianten:

  • NFC-Karte
  • Smartphone
  • Smartwatch

Worin die Eigenschaften und Besonderheiten der drei unterschiedlichen Bezahl-Systeme bestehen, das möchten wir gerne in den folgenden Abschnitten näher erläutern.

NFC-Karte: Bezahlen mit Bankkarte per Chip

Die gewöhnliche Bankkarte kennen Sie natürlich und nutzen vermutlich schon seit vielen Jahren die Option, damit zum Beispiel in Supermärkten oder anderen Geschäften vor Ort zu bezahlen. Dies funktioniert in der Regel so, dass Sie die Bank- oder Kreditkarte in das Kartenlesegerät einführen und sich mittels Eingabe Ihrer persönlichen Geheimzahl (PIN) oder manchmal auch durch Unterschrift auf dem Display des Terminals legitimieren. Dabei handelt es sich zwar um bargeldloses, aber noch nicht um kontaktloses Bezahlen.

Dies ist mittels sogenannter NFC-Karten möglich. Bei der Near Field Communication, kurz NFC, handelt es sich um eine spezielle Funktechnik. Die entsprechend mit dieser Technik ausgestatteten Karten verfügen über einen Chip, der zum kontaktlosen Zahlen genutzt werden kann. Der Bezahlvorgang sieht dann so aus, dass Sie Ihre Karte nicht mehr in das Terminal einschieben müssen, sondern diese einfach in naher Entfernung vor das Gerät an die entsprechende Kontaktstelle halten.

Allerdings ist bei dieser Zahlmethode zu beachten, dass Zahlungen bis zu einem Gegenwert von 25 Euro ohne Eingabe der Geheimzahl oder Unterschrift möglich sind. Bei Verlust oder Diebstahl Ihrer Karte können demnach auch Unbefugte problemlos bis zu diesem Betrag Einkäufe tätigen. Allerdings gibt es diesbezüglich mittlerweile ein Sicherheitssystem. So findet beispielsweise nach der vierten kontaktlosen Zahlung oder auch, nachdem zum Beispiel ein Gesamtbetrag von 100 Euro erreicht wurde, eine Überprüfung Ihrer PIN statt.

Kontaktlos Zahlen per Smartphone mittels einer App

Das Smartphone ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Daher ist es nicht verwunderlich, dass kontaktloses Bezahlen in Geschäften mittlerweile auch per Smartphone, nämlich per App, funktioniert. Zunächst müssen Sie sich für eine bestimmte Bezahl-App entscheiden, wie zum Beispiel:

  • Mobiles Bezahlen
  • Postbank Finanzassistent
  • Apple Pay
  • Google Pay

Da allerdings nicht jede App auch für jeden Bankkunden geeignet ist, da manche Apps zum Beispiel entweder nur auf Android- oder auf iPhone-Geräten funktionieren, sollten Sie sich diesbezüglich bei Ihrer Bank im Zweifelsfall erkundigen.

Der weitere Vorgang sieht so aus, dass Sie Ihre Kontonummer oder die Daten Ihrer Kreditkarte beim jeweiligen Anbieter der App hinterlegen. Aus Sicherheitsgründen empfiehlt es sich, dass Sie veranlassen, dass Sie nach jeder per App durchgeführten Zahlung eine Benachrichtigung mittels SMS oder per E-Mail erhalten. So erkennen Sie schnell, wenn nicht berechtigte Zahlungen mittels Ihres Smartphones bzw. der App durchgeführt wurden.

Bei der Automatisierung verhält es sich – je nach App – ähnlich wie beim NFC-Kartensystem. Das bedeutet, dass diese oft nur ab Beträgen von mehr als 25 Euro erforderlich ist. Eine Ausnahme bildet Apple Pay, denn dort muss jede Zahlung authentifiziert werden. Wichtig ist, dass Sie das Betriebssystem Ihres Smartphones auf dem neuesten Stand halten, um dann die Zahlungsvorgänge wie gewünscht reibungslos durchführen zu können.

Smartwatch als neueste Variante: Zahlung per App

Die neueste Variante im Bereich des kontaktlosen Bezahlens ist die Smartwatch. Normalerweise benötigen Sie zwar gleichzeitig ein Smartphone, um beispielsweise bestimmte Apps auf der Smartwatch zu installieren. Möchten Sie hingegen einkaufen und in Geschäften bargeldlos zahlen, können Sie dies allein mit der Smartwatch unabhängig vom zusätzlichen Smartphone tun. Hier ist es ebenfalls wichtig, dass die entsprechende Bezahl-App, für die Sie sich entscheiden können, zum Betriebssystem passt und vor allem von Ihrem Kreditinstitut auch dementsprechend unterstützt wird.

Der Bezahlvorgang als solcher ist ähnlich wie bei den NFC-Karten und dem Smartphone. Sie halten die Smartwatch einfach in passender Entfernung an die Kontaktstelle des Terminals und lösen so den Zahlungsvorgang aus. Dabei ist es lediglich manchmal etwas umständlich, den richtigen Winkel herauszufinden.

Klassische Zahlungsmethoden nach wie vor ebenfalls möglich

Die neuen kontaktlosen Zahlungsmethoden erleichtern den Bezahlvorgang in Geschäften, indem dieser unkomplizierter bzw. weniger zeitaufwändig ist. Trotzdem sind die neuen Bezahlmethoden nicht jedermanns Sache. Insbesondere ältere Menschen scheuen sich vor zu viel Technik und möchten daher die klassischen Zahlungsmethoden, zum Beispiel beim Einkauf im Supermarkt, nutzen.

Bei den weitaus meisten Geschäften ist dies aktuell problemlos möglich. Bargeld müssen Geschäfte in Deutschland ohnehin nach wie vor akzeptieren, sodass dieses Zahlungsmittel auch in 2020 akzeptiert, gängig und problemlos nutzbar ist. Darüber hinaus können Sie natürlich nach wie vor mit Ihrer Bank- oder Kreditkarte zahlen, indem Sie die Karte in das Terminal einschieben und sich mittels PIN oder Unterschrift authentifizieren. Noch besteht also kein Zwang, das kontaktlose Bezahlen in Anspruch nehmen zu müssen.

Wie könnte das Bezahlen der Zukunft aussehen?

Die Entwicklung im Bereich der Zahlungsmethoden, insbesondere in Geschäften, ist in den letzten Jahrzehnten rasant gewesen. Hätten Sie sich vor 20 Jahren vorstellen können, dass Sie einmal den Einkauf im Supermarkt bezahlen, nur indem Sie ein Handy (Smartphone) an einen Termin erhalten? Nach Ansicht einiger Experten könnte die Zahlung in Geschäften in der Zukunft so aussehen, dass Sie nicht einmal mehr einen Terminal an der Kasse nutzen müssen.

Stattdessen könnten Ihre Einkäufe im Einkaufswagen automatisch gescannt und der Gesamtwert der Waren ebenso automatisch von Ihrem Konto abgebucht werden. Dies könnte so funktionieren, dass Sie erst Ihr Smartphone eingeschaltet haben müssen und zum Beispiel durch einen Scanner am Ausgang oder in Kassenbereich automatisch der entsprechende Betrag über eine App abgebucht wird.

Berufsstarter und Finanzen – was sollten Job-Anfänger wissen?

Mit dem Berufsleben beginnt der sogenannte Ernst des Lebens. Während man auf den Job beispielsweise durch ein vorheriges Studium oder eine Ausbildung oftmals gut vorbereitet wird, stellen Experten immer wieder bei jüngeren Erwachsenen erhebliche Lücken fest, was das Wissen zum Thema Finanzen angeht. Dabei ist es für Jobstarter besonders wichtig, sich zumindest grundlegend in finanziellen Angelegenheiten auszukennen. Es gibt mehrere Bereiche aus der Rubrik Finanzen, mit denen sich Berufsstarter beschäftigen sollten. Die wichtigsten Themen möchten wir in diesem Beitrag ansprechen und dabei eine Hilfe für Berufsanfänger sein, an welche Punkte sie denken sollten.

Welche Themen sind für Jobstarter besonders wichtig?

Im Finanzbereich gibt es einige Themen, die für Berufseinsteiger von größerer Bedeutung sind. Das Thema Zahlungsverkehr beherrschen die meisten Berufsstarter bereits, weil man sich in der Regel schon mit dem Studium oder einer Ausbildung mit diesem Thema auseinandersetzen musste. Darüber hinaus gibt es allerdings einige weitere Themen, mit denen viele Bundesbürger in dem Maße zuvor noch nicht konfrontiert wurden. Dazu gehören in erster Linie:

  • Private Altersvorsorge
  • Absicherung
  • Einnahmen und Ausgaben
  • Steuern
  • Finanzierungen

Mit diesen Themen möchten uns im Folgenden näher beschäftigen.

Private Altersvorsorge: So früh wie möglich mit dem Aufbau beginnen

Viele Berufsanfänger sind der Auffassung, dass das Thema private Altersvorsorge noch etwas früh ist, um sich damit zu beschäftigen. Dies trifft allerdings nicht zu, denn gerade beim Aufbau einer privaten Vorsorge ist es wichtig, möglichst frühzeitig mit dem Vermögensaufbau zu beginnen. Umso eher Sie nämlich regelmäßig in einen Sparvertrag Geld einzahlen, desto mehr zusätzliche Rente haben Sie später zur Verfügung. Zudem muss der monatliche Sparbeitrag umso geringer ausfallen, desto eher Sie mit dem Sparen beginnen. Zum Thema private Altersvorsorge ist es wichtig zu wissen, dass es mehrere Sparformen gibt, die dafür geeignet sind. Dazu gehören in erster Linie:

  • Banksparplan
  • Private Rentenversicherung
  • Fondssparplan
  • Aktiensparplan

Unter Umständen kommt auch der Bausparvertrag infrage, falls Sie in einigen Jahren Wohneigentum erwerben möchten. Die Kapitallebensversicherung kann zwar auch zum Vermögensaufbau genutzt werden, ist allerdings aufgrund der in den letzten Jahren deutlich gesunkenen Renditen nicht mehr wirklich empfehlenswert. Beim Thema Vermögensaufbau sollten Berufsstarter zudem an mögliche Förderungen denken, auf die wir im Verkauf unseres Beitrages noch eingehen werden.

Absicherung: Einige neue Versicherungen kommen auf Jobstarter zu

Ein zweiter großer Themenbereich aus der Kategorie Finanzen ist für Jobstarter die Absicherung. Gemeint sind damit in erster Linie wichtige Versicherungen, die der Berufsbeginner zum Teil neu abschließen muss. Kranken- und rentenversichert sind die meisten Berufsstarter automatisch, zumindest dann, wenn sie einer abhängigen Beschäftigung nachgehen. Allerdings gibt es darüber hinaus einige wichtige private Versicherungen, die für die meisten Jobbeginner empfehlenswert sind. Dazu gehören nahezu uneingeschränkt:

  • Privathaftpflichtversicherung
  • Berufsunfähigkeitsversicherung
  • Zahnzusatzversicherung
  • Hausratversicherung (falls eigener Hausstand vorhanden)

Darüber hinaus existieren noch weitere empfehlenswerte Versicherungen, die allerdings von verschiedenen Bedingungen und Lebenssituationen abhängig sind. Besitzen Sie zum Beispiel ein Auto, müssen Sie ohnehin eine private Kfz-Haftpflichtversicherung abschließen. Zudem ist es meistens sinnvoll, dass Sie sich mindestens zusätzlich für eine Teilkasko-, wenn nicht für eine Vollkaskoversicherung entscheiden. Falls Sie bereits in jungen Jahren über eigenes Wohneigentum verfügen, sollten Sie unbedingt sowohl eine Grundbesitzerhaftpflicht als auch eine Wohngebäudeversicherung abschließen. Ebenfalls zu den durchaus sinnvollen Versicherungen für Job-Anfänger zählen die Rechtsschutzversicherung, zumindest Verkehrs-, Arbeits- und Mietrechtsschutz, sowie eine private Unfallversicherung.

Einnahmen und Ausgaben möglichst sofort im Griff haben

Für viele Berufsanfänger ist es verlockend: die ersten Gehälter werden auf dem Konto gebucht, die meistens deutlich mehr Geld beinhalten, als Sie zuvor in Form einer Ausbildungsvergütung bekommen haben oder während Ihres Studiums verdienen konnten. Trotzdem sollten Sie nicht sofort alles mit vollen Händen ausgeben, sondern Ihre Einnahmen und vor allem die Ausgaben möglichst frühzeitig im Griff haben. Ein sehr geeignetes Mittel, mit dem Sie sich einen guten Überblick verschaffen können, ist die sogenannte Einnahmen- und Ausgabenrechnung.

Hier stellen Sie einfach Ihre Einnahmen, also Ihren Lohn, den regelmäßigen Ausgaben gegenüber. Da bei Berufsanfängern oft viele neue Ausgaben anfallen, ist es ratsam, diese für die ersten drei bis sechs Monate im Rahmen eines Haushaltsbuches festzuhalten. Für gewöhnlich sind es die folgenden Ausgaben, die bei einer Vielzahl von Berufsanfängern anfallen:

  • Miete
  • Auto-und Benzinkosten
  • Nebenkosten
  • Kosten für Telekommunikation
  • Versicherungsprämien
  • Freizeitausgaben
  • Rücklagen
  • Eventuelle Kreditraten
  • Einmalige Konsumausgaben

Ihr Einkommen sollte mindestens so hoch wie Ihre regelmäßige Ausgaben sein, denn ansonsten besteht sofort Handlungsbedarf. In dem Fall müssen Sie unbedingt nicht dringend notwendige Ausgaben reduzieren, um nicht Schritt für Schritt in die Überschuldung zu geraten.

Steuern: Ebenfalls ein neues und nicht unwichtiges Thema für Berufsanfänger

Das Thema Steuern fällt ebenfalls in die Kategorie Finanzen und ist für Berufsanfänger nicht unwichtig. Dabei geht es vor allen Dingen um die Einkommensteuer, die Sie auf Ihren Lohn zahlen müssen. Sind Sie abhängig beschäftigt, dann führt der Arbeitgeber die Lohnsteuer automatisch Monat für Monat an das Finanzamt ab. In diesem Fall müssen Sie unter Umständen nur noch eine Einkommensteuererklärung abgeben, insbesondere dann, wenn Sie neben Ihren Einkünften aus nicht selbstständiger Tätigkeit noch weitere Einkünfte haben. Nahezu immer erforderlich ist die Einkommensteuererklärung für Selbstständige und Freiberufler.

Neben der Einkommensteuer gibt es einige weitere Steuerarten, die Sie oftmals automatisch zahlen, ohne es bewusst zu bemerken. Dazu gehört unter anderem die Mehrwertsteuer, die Sie zum Beispiel beim Einkauf von Lebensmitteln oder sonstigen Konsumgütern zahlen. Darüber hinaus kann es jeder Situation noch weitere Steuern geben, insbesondere:

  • Kfz-Steuer
  • Hundesteuer
  • Benzinsteuer
  • Kapitalertragsteuer (Abgeltungssteuer)

Förderungen als Geldgeschenke vom Staat nicht vergessen

Gerade Berufsanfänger haben häufig aufgrund des noch nicht so hohen Einkommens ein Recht auf verschiedene Förderungen. Zu nennen ist hier in erster Linie die Riester-Rente, die von den weitaus meisten Jobstartern als Förderung in Anspruch genommen werden kann. Einkommensgrenzen gibt es nicht zu beachten. Stattdessen müssen Sie lediglich in die Rentenkasse einzahlen, was als abhängig Beschäftigter automatisch passiert. Dann schließen Sie einfach einen Riester-Vertrag ab und erhalten die staatlichen Zulagen, die zum einen aus der Grundzulage und zum anderen aus der Kinderzulage bestehen, falls Sie bereits Nachwuchs haben. Die Riester-Rente als Förderung lohnt sich definitiv, denn alleine mit der Grundzulage können Sie bis zu 175 Euro im Jahr kassieren. Richtig lohnenswert wird die Riester-Förderung bei Kindern, denn Sie erhalten pro Jahr und Kind heutzutage in der Regel mindestens 185 Euro (Kind vor 2008 geboren) bzw. 300 Euro pro Jahr.

Eine ebenfalls interessante Förderung kann das Baukindergeld in Höhe von 1.200 Euro pro Jahr und Kind sein. Dieses erhalten Sie, wenn Sie privates Wohneigentum erwerben und bereits Nachwuchs haben. Zu den weiteren möglichen Förderungen zählen die Arbeitnehmersparzulage und die Wohnungsbauprämie, die Sie beim Sparen finanziell unterstützen. Hier gilt es allerdings zu beachten, dass bestimmte Einkommensgrenzen eingehalten werden müssen.

Finanzierungen: nicht zu leichtfertig Kredite aufnehmen

Für Jobstarter ist es nicht selten verführerisch, größere Konsumwünsche über einen Kredit zu finanzieren. Aufgrund des „neuen“ Gehaltes vergeben die meisten Banken oder auch Händler relativ problemlos Darlehen. Zwar sind die Zinsen momentan relativ günstig, aber dennoch sollten Sie unbedingt auf achten, dass Sie die Darlehensraten tragen können. Dabei ist wieder die Einnahmen- und Ausgabenrechnung hilfreich. Nur dann, wenn dort ein Einnahmeüberschuss rauskommt, können Sie überhaupt an die Aufnahme eines Darlehens denken. Die Kreditrate sollte natürlich das frei verfügbare Einkommen keinesfalls übertreffen. Vor der Kreditaufnahme ist es sinnvoll, die Angebote am Markt miteinander vergleichen.

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass es für Berufsstarter oft einige neue Themen gibt, mit denen sie sich im Finanzbereich beschäftigen müssen. Es ist auf jeden Fall empfehlenswert, sich mit den Themen private Altersvorsorge, Absicherung, Steuern, Einnahmen und Ausgaben sowie Förderungen auseinander zusetzen. Bereits grundlegendes Wissen kann dabei helfen, kein Geld zu verschenken und unnötig Kosten einzusparen.

Diversifikation bei der Geldanlage – wichtige Maßnahme für Ihr Portfolio

Beim Thema Geldanlage kennen sich Kunden oftmals nicht besonders gut aus und fragen daher den Bankberater, welche Anlageform am besten geeignet ist. Mit etwas mehr Informationen schafft es allerdings nahezu jeder Anleger, sein Geld sinnvoll zu investieren. Ausnahme sind lediglich relativ komplexe Finanzprodukte, denn diese benötigen weiterhin eine fachlich kompetenten Beratung. Eine wichtige Maßnahme, die im Rahmen der Kapitalanlage das Risiko reduziert und im Prinzip zu jedem Portfolio automatisch dazu gehören sollte, ist die Diversifikation. Was sich dahinter verbirgt, erfahren Sie im folgenden Beitrag.

Was bedeutet Diversifizieren?

Diversifikation oder auch Diversifizieren ist ein anderes Wort für Verteilung. Wenn Sie Ihr Geld diversifizieren, dann ist damit gemeint, dass Sie das Kapital auf mehrere Anlageprodukte aufteilen. Welche Vorteile diese Maßnahme hat, werden wir im Verlauf unseres Beitrages näher erläutern. Wichtig zu wissen ist, dass im Grunde jeder Anleger ab einem bestimmten Vermögen sein Kapital diversifizieren kann und auch sollte. Die Aufteilung selbst kann sehr individuell erfolgen und sollte sowohl am Anlegertyp als auch an den Anlagezielen ausgerichtet werden.

Welche Rolle spielen die Anlageklassen?

Die optimale Diversifizierung sieht so aus, dass Sie Ihr Kapital nicht wahllos auf unterschiedliche Anlageformen verteilen. Im Idealfall stammen die Finanzprodukte aus mehreren Anlageklassen, die auch als Risikoklassen zu bezeichnen sind. Dazu müssen Sie natürlich wissen, welche Anlageklassen es gibt und welche Finanzprodukte der jeweiligen Risikoklasse zugeordnet werden. Eine einheitlich geltende Einteilung gibt es zwar nicht, aber für gewöhnlich haben sich fünf verschiedene Anlage- bzw. Risikoklassen durchgesetzt, welche unter anderem die folgenden Finanzprodukte enthalten:

  • Anlageklasse 1: Tagesgeld, Festgeld, Spareinlagen und europäische Geldmarktpapiere
  • Anlageklasse 2: Kapitallebensversicherung, Staatsanleihen mit hoher Bonität des Emittenten
  • Anlageklasse 3: zahlreiche Anleihen, ausländische Geldmarktfonds, Rentenfonds (in Euro) und Immobilien
  • Anlageklasse 4: Edelmetalle, Aktienfonds, Fremdwährungsanleihen
  • Anlageklasse 5: Aktien, Alternative Geldanlagen, Zinsanleihen, Rohstoffe, geschlossene Fonds

Die unterschiedlichen Anlageklassen lassen sich vor allem hinsichtlich der Risikoart und deren Merkmale voneinander trennen. Innerhalb der Anlageklasse 1 existiert kein Finanzrisiko, während bei der Risikoklasse 5 ein Totalverlust möglich ist. Bei der Diversifikation sollten Sie nun darauf achten, dass Ihr Kapital auf mindestens zwei bis drei unterschiedliche Anlageklassen verteilen.

Vorteile der Diversifikation: Risikoreduzierung und Ertragsoptimierung

Mit einer Diversifikation als Maßnahme profitieren Sie in aller Regel gleich von zwei Vorteilen, nämlich:

  • Risikoreduzierung im Portfolio
  • Ertragsoptimierung

Im Vordergrund steht für die meisten Anleger sicherlich bei der Verteilung ihres Kapitals auf mehrere Finanzprodukte, im besten Fall aus unterschiedlichen Anlageklassen, die Reduzierung des Risikos. Dies lässt sich auch sehr einfach nachvollziehen. Hat eine bestimmte Aktie zum Beispiel in Ihrem Portfolio einen Anteil von zehn Prozent, würde sich ein Verlust bei diesem Wertpapier von zum Beispiel 50 Prozent statistisch nur mit fünf Prozent negativ auf Ihr gesamtes Portfolio auswirken. Wäre der Aktientitel hingegen der einzige Wert in Ihrem Depot, würden Sie einen Gesamtverlust von 50 Prozent erleiden.

An diesem kurzen Beispiel wird deutlich, warum die Diversifikation zur Risikoreduzierung beiträgt. Es ist nämlich (um beim Beispiel zu bleiben) eher unwahrscheinlich, dass alle zehn unterschiedlichen Anlageformen, die Ihr Portfolio ausmachen, größere Verluste erleiden. Auf den ersten Blick nicht ganz so einfach nachvollziehbar ist, dass die Diversifikation nicht nur zur Risikominimierung führt, sondern gleichermaßen zur Optimierung der Rendite. Zu begründen ist dies damit, dass Sie ohne Diversifizieren Ihres Kapitals vermutlich tendenziell mehr Geld in sehr sichere, damit aber auch ertragsarme, Anlageformen investieren würden. Mit einer Diversifikation hingegen können Sie etwas mehr Geld in ertragreichere Investments fließen lassen und so für eine optimierte Ertragssituation sorgen.

Muster-Portfolio: so könnte Ihre Diversifikation aussehen

Damit Sie eine möglichst optimalen Diversifikation durchführen können, sollten Sie – wie bereits angesprochen – Anlageformen aus verschiedenen Risikoklassen wählen. Eine weitere Voraussetzung besteht darin, dass Sie Ihr Risikoprofil kennen und Ihre Anlageziele definiert haben. Ihr Risikoprofil bestimmt nämlich, wie groß ungefähr der Anteil einzelner Anlageformen aus den jeweiligen Risikoklassen an Ihrem Portfolio sein sollte. Sind Sie beispielsweise ein relativ konservativer, also sicherheitsorientierter Anleger, werden Sie natürlich mehr Finanzprodukte aus den ersten zwei Risikoklassen wählen. Ist Ihnen hingegen ein hoher Ertrag wichtig, werden Sie schwerpunktmäßig mehr Anlageprodukte aus den Risikoklassen drei bis fünf selektieren. Aus dem Grund ist auch die mögliche Zusammensetzung des Portfolios von Anleger zu Anleger teilweise sehr unterschiedlich.

Dennoch möchten wir Ihnen im Folgenden einmal ein Musterportfolios aufzeigen, damit Sie ungefähr einschätzen können, wie das Verteilen Ihres Kapitals in der Praxis aussehen könnte. Es handelt sich dabei allerdings tatsächlich nur um ein Beispiel, sodass das für Sie optimal abgestimmte Portfolio gänzlich anders aussehen könnte.

  • Tages- und Festgeldkonto: 20.000 €
  • Sparbriefe: 10.000 €
  • Staatsanleihen (sehr gutes Rating): 20.000 €
  • Immobilienfonds: 20.000 €
  • internationaler Rentenfonds: 10.000 €
  • Edelmetalle: 15.000 €
  • Hochzinsanleihen: 15.000 €
  • Aktien: 20.000 €

An diesem Beispiel erkennen Sie, dass Ihr Gesamtvermögen sich auf 130.000 Euro beläuft und Sie dieses auf acht unterschiedliche Anlageprodukte verteilt haben. Dabei haben Sie jede der fünf Anlageklassen mit mindestens einem Produkt abgedeckt und so eine optimale Diversifikation ausgeführt.

Was sind horizontale und vertikale Diversifikation?

Wenn wir etwas tiefer in die Materie und das Thema Diversifikation einsteigen, dann tauchen die Begriffe horizontale und vertikale Diversifikation auf. Gemeint sind damit zwei etwas unterschiedliche Arten der Aufteilung Ihres Kapitals. Bei der vertikalen Diversifikation achten Sie darauf, dass Sie Anlageformen aus unterschiedlichen Risikoklassen wählen. Diese Art der Aufteilung wird von den meisten Experten bevorzugt. Bei der horizontalen Diversifikation hingegen wählen Sie Finanzprodukte, die aus der gleichen Anlageklasse stammen, zum Beispiel Aktienfonds. So erreichen Sie natürlich ebenfalls eine Risikostreuung, aber meistens ist diese sowie die Ertragsoptimierung nicht ganz so effektiv, wie es bei der vertikalen Aufteilung der Fall wäre.

Ab wann lohnt sich das Diversifizieren meines Kapitals?

Für die meisten Anleger ist eine Diversifikation praktikabel. Wenn Sie allerdings beispielsweise nur 1.000 Euro an Geld investieren möchten oder können, lohnt es sich natürlich noch nicht, dieses auf mehrere Finanzprodukte zu verteilen. Für gewöhnlich würden Sie sich dann ohnehin für eine sehr sichere Anlageformen entscheiden oder das gesamte Kapital spekulativ investieren. Experten sind nun meistens der Auffassung, dass sich eine echte Diversifikation ab einem Gesamtvolumen von 10.000 Euro Anlagekapital bereits lohnt.

Kredit ohne Schufa

Kredit ohne Schufa – Wissenswertes zum schufafreien Darlehen

 

Der Kredit ohne Schufa, auch schufafreies Darlehen oder mitunter Schweizer Kredit genannt, ist eine spezielle Darlehensvariante. Viele Verbraucher kennen die Bezeichnung, wissen aber nicht genau, was sich hinter diesem Kredit verbirgt. Daher möchten wir im folgenden Beitrag darauf eingehen, worum es sich bei einem Kredit ohne Schufa handelt und was Sie zu diesem Thema wissen sollten.

 

Worum handelt es sich bei der Schufa?

 

Da der Kredit ohne Schufa eine wichtige Eigenschaft bereits im Namen trägt, möchten wir zunächst auf die Schufa eingehen. Die Abkürzung steht für „Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung“ und es handelt sich um eine Auskunftei, mitunter ebenfalls als Kreditbüro bezeichnet. Die wesentliche Aufgabe der Schufa besteht darin, möglichst viele relevante Informationen zu Personen zu sammeln, die dazu dienen, deren Bonität zu beurteilen. Diese Informationen können die jeweiligen Vertragspartner der Schufa bei Bedarf in Form einer Schufa-Anfrage abrufen. Bei den Partnern handelt es sich in erster Linie um:

 

  • Kreditinstitute
  • Versicherungsgesellschaften
  • Telekommunikationsunternehmen
  • Autohändler / Autobanken

 

Das wesentliche Ziel der Schufa besteht darin, dass potenzielle Kreditgeber vor Zahlungsausfällen geschützt werden, indem sie anhand der Schufa-Daten erkennen können, dass der Kunde keine gute Bonität hat und es somit besser ist, keine Geschäftsbeziehung einzugehen.

 

Welche Daten sind in der Schufa gespeichert?

 

Die Daten, die in der Schufa gespeichert sind, kann der Betroffene jederzeit im Zuge einer Selbstauskunft abrufen. Einmal pro Jahr ist dies sogar kostenlos möglich. Möchte ein Vertragspartner der Schufa, beispielsweise eine Bank, die Daten anfragen, muss eine Einverständniserklärung des Betroffenen vorliegen. In der Schufa werden zwei große Gruppen von Daten gespeichert, nämlich zum einen persönliche Date wie Name, Anschrift und Geburtsdatum.

 

Zum anderen werden die sogenannten Schufa-Merkmale gespeichert, die einen Aufschluss über die Bonität des Kunden geben sollen. Entgegen der weiter verbreiteten Meinung existieren keineswegs nur die gefürchteten Negativmerkmale, sondern es gibt ebenfalls positive und neutrale Merkmale. Zu den positiven Merkmalen zählen zum Beispiel ordnungsgemäß erledigte Kredite. Ein neutrales Merkmal ist beispielsweise eine Kreditkarte oder ein laufender Kredit.

 

Immer dann, wenn mindestens eines der folgenden Negativmerkmale in der Schufa gespeichert ist, fällt der Schufa-Score schlecht aus. Dann ist es sehr wahrscheinlich, dass die Bank keinen Kredit vergeben wird. Das trifft vor allem auf diese Merkmale zu:

 

  • Mahnbescheid
  • Vollstreckungsbescheid
  • Eidesstattliche Versicherung
  • Privatinsolvenz eröffnet
  • Nicht ordnungsgemäß erledigte Kredite
  • Haftbefehl

 

Unter der Voraussetzung, dass einer dieser Negativeinträge vorliegt, hat der Betroffene im Grunde nur noch eine Chance, einen Kredit zu erhalten: den Kredit ohne Schufa!

 

Worum handelt es sich bei einem Kredit ohne Schufa?

 

Der Kredit ohne Schufa ist ein Ratenkredit, der nicht von „gewöhnlichen“ Banken vergeben wird, beispielsweise von Ihrer Hausbank. Der Grund besteht darin, dass bei diesem speziellen Kredit auf das Einholen einer Schufa-Auskunft verzichtet wird. Das Charakteristische am schufafreien Darlehen ist demnach, dass eine Kreditvergabe auch dann möglich ist, wenn sich Negativeinträge in der Schufa befinden. Es wird seitens des Kreditgebers aber nicht nur auf eine Schufa-Abfrage verzichtet, sondern der so aufgenommene Kredit wird auch nicht an die Schufa gemeldet, wie es bei gewöhnlichen Darlehen fast immer der Fall ist. Der Kredit ohne Schufa ist also in erster Linie für Personen mit einem negativen Eintrag geeignet, die von den Banken kein Darlehen erhalten würden. Aber auch, wer nicht möchte, dass eine Kreditaufnahme an die Schufa gemeldet wird, kann diese Finanzierungsalternative nutzen.

 

Wer vergibt einen Kredit ohne Schufa?

 

Deutsche Kreditinstitute vergeben keine Kredite ohne Schufa. Stattdessen sind dies insbesondere einige Auslandsbanken, die vorwiegend in Liechtenstein ansässig sind. Früher stammten die Banken vor allem aus der Schweiz, weshalb der Kredit ohne Schufa auch heute noch mitunter als Schweizer Kredit bezeichnet wird. Zu den bekanntesten Anbietern der schufafreien Darlehen zählt die Sigma Bank, die Kredite ohne Schufa bis zu einem Betrag von 7.500 Euro anbietet. Meistens treten die Banken jedoch nicht selbst aktiv auf, sondern die Kredite ohne Schufa-Auskunft werden von speziellen Kreditvermittlern angeboten, wie zum Beispiel Bon-Kredit.

 

Wer kann einen Kredit ohne Schufa aufnehmen?

 

Ein weitverbreiteter Irrtum besteht bezüglich der schufafreien Kredite darin, dass jeder Kreditsuchende mit einer schlechten Bonität diese Darlehen erhält. Dies ist jedoch nicht korrekt, denn insbesondere weil der Kreditgeber auf das Einholen einer Schufa-Auskunft verzichtet, ist es umso wichtiger, dass der Kreditsuchende über ein festes und ausreichend hohes Einkommen verfügt. Lediglich ein negativer Schufa-Eintrag stellt kein Hindernis dar. Jedoch bedeutet dies nicht, dass Kredite ohne Schufa zum Beispiel auch an Arbeitslose vergeben werden. In der Regel müssen daher die folgenden Voraussetzungen erfüllt werden, um einen Kredit ohne Schufa zu erhalten:

 

  • Unbefristetes Arbeitsverhältnis mit Einkommen aus abhängiger Beschäftigung
  • Ausreichendes frei verfügbares Einkommen
  • Mindestalter 18 Jahre
  • Wohnsitz in Deutschland

 

An diesen Anforderungen erkennen Sie, dass in der Regel Selbstständige und Freiberufler keinen Kredit ohne Schufa erhalten. Dies gilt ebenso für Hausfrauen, Geringverdiener, Auszubildende, Studenten, Rentner oder Arbeitnehmer, die sich noch in der Probezeit befinden bzw. einen befristeten Arbeitsvertrag haben.

 

Welche Vor- und Nachteile sind mit dem Kredit ohne Schufa verbunden?

 

Der schufafreie Kredit zeichnet sich durch einige Vor- und Nachteile aus. Der größte Vorteil besteht darin, dass Personen mit einem negativen Eintrag in der Schufa dennoch die Möglichkeit haben, eine Finanzierung zu erhalten. Die Tatsache, dass der aufgenommene Kredit nicht der Schufa gemeldet wird, ist ebenfalls für einige Personen ein Vorteil. Zudem werden die meisten Kredite dieser Art als Sofortkredite vergeben, sodass zwischen Beantragung und Auszahlung der Darlehenssumme relativ wenig Zeit vergeht.

 

Gegenüber den Vorteilen sind es vor allem die folgenden Nachteile, die Sie bei einem Kredit ohne Schufa-Auskunft beachten sollten:

 

  • Deutlich teurer als gewöhnliche Ratenkredite
  • Nicht ohne ausreichend hohes Einkommen und feste Anstellung zu erhalten
  • Begrenzte Kreditsummen, meistens maximal 10.000 Euro
  • Mitunter müssen Sicherheiten gestellt werden
  • Nicht wenige unseriöse Angebote am Markt

 

Woran erkennen ich seriöse und unseriöse Angebote beim Kredit ohne Schufa?

 

Leider sind bei Weitem nicht alle Angebote am Markt, die den Kredit ohne Schufa betreffen, seriös. Insbesondere einige windige Kreditvermittler versuchen, die Kreditsuchenden zu täuschen bzw. zu übervorteilen, beispielsweise durch sehr hohe Zinsen. Die gute Nachricht ist: Es gibt durchaus einige Merkmale, an denen Sie mit einer größeren Wahrscheinlichkeit unseriöse Angebote identifizieren können. Dabei kann es sich um die folgenden Eigenschaften des Kreditangebotes handeln:

 

  • Hohe Zinsen von teilweise über 20 Prozent
  • Angabe des Zinssatzes pro Monat und nicht pro Jahr, zum Beispiel „2,5% p.m.“
  • Vermittlungsgebühr muss sofort bezahlt werden
  • Impressum im außereuropäischen Ausland oder nur Postfach
  • Extrem offensive und unrealistische Werbung, zu, Beispiel: „100.000 Euro ohne Schufa und ohne Einkommen“

 

Diese Merkmale sprechen dafür, dass es sich eher um nicht seriöse Angebote handeln dürfte. Auf der anderen Seite gibt es auch einige positive Eigenschaften, an denen Sie vermutlich seriöse Kredite ohne Schufa erkennen. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn keine Vorkosten anfallen, sondern die Vermittlungsgebühr erst nach Abschluss des Darlehensvertrages bzw. nach Auszahlung der Kreditsumme bezahlt werden muss. Für ein seriöses Angebot sprechen ebenfalls eine transparente Kommunikation, gute Kontaktmöglichkeiten, Flexibilität bezüglich der Rückzahlung, bonitätsabhängige Verzinsung und keine Kreditvergabe ohne festes Einkommen.

 

Fazit zum Kredit ohne Schufa

 

Als Fazit zum Kredit ohne Schufa ist festzuhalten, dass dieses Darlehen in erster Linie für Personen interessant ist, die einen negativen Eintrag in der Schufa haben. Allerdings muss ein geregeltes Einkommen vorhanden sein, um den gewünschten Kredit zu erhalten. Die Kreditgeber stammen aus dem Ausland, meistens aus Liechtenstein. Allerdings werden die schufafreien Darlehen im Normalfall durch spezielle Kreditvermittler angeboten. Aufgrund der nicht wenigen unseriösen Offerten am Markt sollten Sie Angebote kritisch prüfen und zum Beispiel keine Vorableistung erbringen. Für Kreditsuchende ohne negativen Schufa-Eintrag ist der Kredit ohne Schufa-Auskunft in der Regel keine gute Alternative, da er deutlich teurer als gewöhnliche Ratenkredite deutscher Banken ist.

Online Broker Vergleich

In diesem Artikel werden wir uns anschauen, wie du für dich das richtige Depot findest, um einzelne Aktien zu handeln und wir werden uns auch mal ein paar Angebote von verschiedenen Brokern anschauen

Geeignete Aktiendepots zum Kauf & Verkauf einzelner Aktien

Vielleicht ist euch schon mal aufgefallen, dass verschiedene Broker sich auf unterschiedliche Finanzprodukte konzentrieren. Manche Broker bieten eine sehr breite ETF-Palette an mit vielen kostenlos besparen Angeboten. Andere haben sich auf derivative Finanzprodukte konzentriert, wie z.B. Optionen oder CFDs. Zum Thema Depot haben wir bereits zwei Artikel veröffentlicht: in ersten haben wir euch gezeigt, wie man denn grundsätzlich das richtige Depot für sich findet, und im zweiten haben wir bereits verschiedene Depot-Broker miteinander verglichen, wenn es um das Thema ETFs kaufen geht.

In diesem Artikel soll es ausschließlich um das Thema „Aktien kaufen“ gehen – also nur Einzel-Aktien, keine Aktienfonds oder ETFs. Hierfür haben wir die Online-Broker herausgesucht, die besonders günstig erscheint und habe mal alle Filiale Broker BC JW klassischen Banken außen vor gelassen, da sie in der Regel deutlich kostspieliger sind, als die Online-Konkurrenten.

Welche Punkte musst du beachten, wenn du den richtigen Broker heraussuchen möchtest? Zunächst einmal ist es wichtig dass er Depot Broker keine Depotführungsgebühren erhebt. Dies ist mittlerweile eine Voraussetzung, die die meisten Broker erfüllen. Bei manchen gibt es noch einige andere kleine Voraussetzung, um das Depot kostenlos zu haben. Bei der Comdirect ist es z.B. so, dass man mindestens 2 Trades im Quartal haben muss oder ein Sparplan abgeschlossen hat oder ein Girokonto hat. Als nächstes solltest du dir Gedanken über dein durchschnittliches Depotvolumen machen. Das bedeutet, wie viel hast du denn durchschnittlich auf deinem Depot liegen insgesamt. also an Wertpapiere wenn du dann die somit ausziehst. Bei manchen Brokern kann es so sein wenn du größere Volumina handelst, dass du dann etwas geringere Gebühren hast als wenn du normale Größen handelst die normalerweise Privatanleger handeln (so irgendwas zwischen 1000 und 50000).

Dann gibt es zwei weitere wichtige Faktoren, die die Kosten bei deinem Depot Broker beeinflussen. Das sind nämlich zunächst einmal die Anzahl der Orders, die du im Jahr tätigst und das Volumen der Oder dass die Dunja tätigst. Bei den meisten Depotbanken ist es, so dass es eine fixe Gebühr bei jeder Kauforder gibt. bei degiro sind das z.B. 2 €. Bei der Comdirect sind das 4,90 €. diese fällt bei jedem Kauf an. Deswegen ist es wichtig, dass ihr wisst, wie viele Orders ihr in einem Jahr voraussichtlich tätigen wird.

Dann ist es wichtig zu wissen wie hoch denn das Volumen dieser Orders ist, da jetzt zusätzlich zu diesen fixen Gebühren bei manchen Bloggern auch noch einen prozentualen Anteil auf das Ordervolumen bezahlt. Bei diesen beiden Preiskomponenten, den fixen und variablen Teil, den wir auch schon in seinem ETF Depot Video vorgestellt haben, gibt es aber auch gewisse Obergrenzen bzw. Untergrenzen was das Ganze zu vergleichen etwas schwieriger macht.

Ein weiterer Punkt über den ihr euch klar werden solltet ist zu wissen, ob das Depot euch Dividenden auszahlen wird und ob das eventuell auch Dividenden sind. Bei manchen Depot Brokern fallen hier saftige Gebühren an, wenn sie euch Dividenden ausschütten, die z.B. aus dem Ausland kommen. Wer eine Dividenden-Strategie verfolgt, sollte sich auf jeden Fall darüber bewusst sein. Dann solltet ihr euch das Verrechnungskonto anschauen wie dieses denn verzinst ist. Bei einigen Banken ist es mittlerweile so, dass hier ein Negativzins anfällt von daher lohnt es sich dann nicht größere Geldbeträge auf dem Verrechnungskonto zu haben, sondern eher nebenbei ein Tagesgeldkonto zu eröffnen, dort das Geld zu parken und dann bei Transaktion auf das Verrechnungskonto zu überweisen und dann zu kaufen.

Dann solltet ihr euch überlegen, wo bzw. an welcher Börse möchtet ihr denn handeln. Wenn ihr in irgendwelchen exotischen Börsen oder außerhalb Deutschlands und Europa handeln möchtet, fallen hier ebenfalls noch einmal neue Gebühren an. In unserer Beispielrechnung konnten wir solche Spezialfälle wie z.B. Auslandsdividende oder kaufen über ausländische Börse nicht mit berücksichtigen da wir sonst die Broker nicht hätten miteinander vergleichen können.

Zusätzlich zu den Kostenfaktoren gibt es auch noch eine Handvoll anderer Faktor über die Kosten hinaus, die ihr euch mal bei Broker anschauen solltet. Vielleicht einmal ist ein ganz wichtiger Punkt nämlich die Sicherheit. Informiert euch auf jeden Fall wie es mit der Einlagensicherung aussieht. Die Broker, die wir uns angeschaut haben, und die meisten Broker, die auch in Deutschland zur Verfügung stehen, sind natürlich über die deutsche bzw. die europäische Einlagensicherung abgesichert.

Außerdem ist es auch so dass die Broker immer verpflichtet sind ihr eigenes Kapital Asia eigenes Geschäft von den Kundengeldern getrennt aufzuheben.  Das bedeutet, wenn der Broker pleite geht dann habt ihr immer noch euer Depot. Trotzdem solltet ihr natürlich einen Broker suchen, der möglichst solide ist und bei dem eine solche Insolvenz relativ unwahrscheinlich ist. Einfach um zu vermeiden dass sie hier in einen Stress geraten und über einen längeren Zeitraum nicht mehr Neugeld herankommt. Darüber hinaus, wenn es euch wichtig ist, solltet ihr auch mal schauen, wie es mit Service und Beratung bei Hamburger aussieht. Wie die Hotline Zeiten und Erreichbarkeiten sind. Schau doch mal wenn ihr sehr Smartphone erschienen seid, wie die Apps aussehen von den einzelnen Banken und ob es eventuell beim Eröffnen eines Depots oder beim Übertragen eines Depots irgendwelche Prämien oder Aktionen gibt.

So jetzt wo wir die wichtigsten Kriterien, können wir uns einmal ein paar Situationen und ein paar spezielle Broker anschauen und schauen, wie sie denn im Kostenvergleich abschneiden. Ein ganz wichtiger Hinweis natürlich vorab: Kosten und Gebühren werden natürlich von den Brokern immer ständig verändert und wir können diesen Artikel natürlich nicht mehr updaten. Von daher kann es natürlich sein oder wird es der wahrscheinlich auch der Fall sein dass die Konditionen sich verändern. Ihr findet die aktuellen und richtigen und auch verbindlichen Kondition immer in den Preis-Leistungs-Verzeichnis sind von den einzelnen Brokern. Die Links dazu haben wir immer unten in der Videobeschreibung verlinkt.

Aus demselben Grund können wir natürlich auch keine Haftung oder irgendwelchen Wer abgeben dafür dass die Informationen die wir in diesem Video geben 100% richtig sind in unserem Vergleich haben wir uns drei Situationen angeschaut bei den Aktien orders regelmäßig aufgegeben werden und wir haben uns immer den gleichen börsenhandelsplatz herausgesucht nämlich Xetra diese sechs Anbieter haben wir uns angeschaut einmal die degiro Bank dann die Onvista Bank comdirect lynxbroker consorsbank und flatex im ersten Fall an wenn es jemand angeschaut der gerne 100 € monatlich in Aktien investieren möchte das lohnt sich natürlich nicht wenn du das monatlich tut und monatlich neue Ordergebühren auslöst sondern wir sind dann von diesem Fall ausgegangen dass wir über das ganze Jahr hinweg 100 € spart und dann einmalig 1200 € pro Jahr investiert als General der Tipp kann man festhalten dass sich Investition in Aktien unter 1000 € eigentlich relativ wenig Lohn da man hier der Uhr Transaktionsgebühren hat im zweiten Fall haben wir ein Sparer der gerne monatlich 500 € in Aktien investieren möchte das bedeutet erwartet immer zwei Monate bis er 1000 € zusammen hat und investiert dann einmalig das bedeutet er hat dann sechs orders pro Jahr mit einem Gesamtvolumen von 6000 € im letzten Fall haben wir uns ein Sparer angeschaut der jeden Monat 1000 € in Aktien investieren wird das bedeutet es werden 12 orders entstehen mit einem gesamt Ordervolumen von 12000 € schauen wir einmal die Tabelle der Kosten an die hier in diesem Preis in Asien entstehen würden zunächst einmal sind wir hier das in allen drei Situationen degiro Broker am günstigsten ist kurz gefolgt von Lynx Broker und dann flatex bei Flatex gibt es noch eine kleine Fußnote Divergenzen müssen hier werden sehr wahrscheinlich noch zusätzliche Kosten entstehen nämlich sogenannte ltcs adicional Trading costs diese konnten in dieser Tabelle leider nicht berücksichtigen da sie von Ordner zu Ordner variabel sind flatex.at gefolgt von der OnVista Bank mit 6,50 € im ersten Fall und 78 € im letzten Fall dann kommt die consorsbank mit 8,90 € 50,40 € und 100,80 € und dann die comdirect bank als Schlusslicht in diesem Vergleich von den sechs ausgesuchten Brokern mit 9,90 € für einen Ordner von 1200,12 € mal neun Euro neunzig nämlich 100 und 18,82 € auf die 12 Monate wir sehen also dass die beiden Broker aus den Niederlanden nämlich degiro und lynxbroker deutlich günstiger sind als die anderen Konkurrenten der Aktienhandel möchte bei einem deutschen Broker ist mit flatex und Onvista sehr gut bedient und wären all around Brucker such mir wirklich sehr gutem Service bzw wo man auch eine breite Palette an ETF Sparplan kostenlos besparen kann ist mit der comdirect bzw auch mit der OnVista Bank sehr gut unterwegs schaut euch diese Angebote an und sucht das für euch besser raus ihr habt ihr gesehen dass in diesem Vergleich degiro der günstigste Anbieter ist allerdings muss man hier auch wissen dass dort die Abgeltungssteuer nicht direkt einbehalten wird das heißt degiro stellt euch zwar alle nötigen steuerlichen Dokumente zur Verfügung ihr müsst eure Steuererklärung aber selbst ausfüllen und dann die Kapitalertragssteuer selbst überweisen bei in Deutschland ansässigen broken ist das nicht so die behalten dann eure Kapitalgewinne diese 25% direkt ein sicheres außerdem ein sehr junges und aufstrebendes Unternehmen das schon gewisse Erfolge hinter sich gebracht hat allerdings haben sie in der Vergangenheit auch ihre Preise bereits leicht erhöht und weitere Preiserhöhung während definitiv nicht verwunderlich ansonsten wenn euch der Mehraufwand nicht stört dann ist degiro definitiv die günstigste Alternative um in Deutschland Aktien zu kaufen berücksichtigt auch dass es definitiv Sinn machen kann für verschiedene Zwecke verschiedene Depots zu haben Männer ich z.b. ein passives ETF Portfolio aufbauen möchtet ist degiro nicht unbedingt die beste Wahl dann könntet ihr euch zum B12 Depot bei Onvista oder der kommen direkt zum B&B eröffnen mehr Informationen zu allen Anbietern findet ihr unten in der Videobeschreibung dort haben wir euch Preis-Leistungsverzeichnis der verlinkt die Links zu den Anbietern direkt und auch einen Link zu unserer Aktiendepot Vergleich auf unserer Webseite ich hoffe euch hat das Video gefallen wenn ja gibt uns auch gerne ein Daumen hoch habt ihr noch Fragen zum Thema Depot dann schreibt es uns doch gerne unten in die Kommentare ansonsten wenn du das erstmal von seinem Kanal bist dann würden wir uns freuen wenn du uns abonnieren würdest wir produzieren regelmäßig neue Videos und Tutorials zu den Themen Finanzprodukte Geldanlage und Anlagestrategie um dir die Welt der Finanzen verständlicher zu machen vielen Dank fürs zuschauen und bis zum nächsten Video